|
|
 |
 |
 |
|
PRESSEMITTEILUNGEN
|
|
|
Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre
Pressemitteilung Nr. 17/2007 - 10. Oktober 2007
Sperrfrist: Mittwoch, 20 Uhr
Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Streumunition! Kritische Aktionäre am Donnerstag mit Aktions-Auto auf dem Wallrafplatz
Köln – Daimler baut nicht nur Mercedes. Der Stuttgarter Konzern ist auch an der Produktion von Raketenwerfern für Streumunition beteiligt. Deshalb fordert ein Aktionsbündnis von Friedensorganisationen und Rüstungsgegnern am Donnerstag in Köln zum Kauf-Boykott von Mercedes auf. Ein Fahrzeug der Nobelmarke wird von 11 bis 14 Uhr auf dem Wallrafplatz vor dem WDR parken, und Mitglieder des Aktionsbündnisses werden über Daimlers Rüstungsgeschäfte informieren. „Daimler ist als Hauptaktionär des europäischen Technologie-Konzerns EADS in das schmutzige Geschäft mit Streumunition verwickelt“, erläuterte Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre. So könne beispielsweise der Raketenwerfer GMLRS innerhalb weniger Minuten eine Fläche von einem Quadratkilometer mit 8.000 Streumunitionskörpern verseuchen. „Das entspricht einer Fläche von 150 Fußballfeldern. Nicht explodierte Streumunition bleibt nach dem Einsatz auch oft als Blindgänger liegen und wirkt wie Minen – eine Gefahr vor allem für neugierige Kinder.“ Die Kritischen Aktionäre protestieren gemeinsam mit Mitgliedern der katholischen Friedensbewegung Pax Christi, der ökumenischen Aktion Ohne Rüstung Leben (ORL), der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, dem RüstungsInformationsBüro e.V., der Werkstatt für Gewaltfreie Aktion und weiteren Friedensgruppen vom 2. bis 13. Oktober in zehn deutschen Städten unter dem Motto: „Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Streumunition!“. ORL-Geschäftsführer Paul Russmann sagte, mit den Aktionswochen solle der öffentliche Druck auf Konzernvorstand Dieter Zetsche erhöht werden, „endlich aus dem Geschäft mit der tödlichen Saat auszusteigen. Daimler soll lieber in die Herstellung von Minenräumgeräten statt in Raketenwerfer investieren und sich an einem Fonds für die Opfer von Streumunition beteiligen.“
Mehr Informationen zur Aktion finden Sie im Internet unter www.wir-kaufen-keinen-mercedes.de. Kontakt: Markus Dufner, Geschäftsführer des Dachverbands der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre, Tel. 0221/599 56 47, Mobil 0173-713 52 37 dachverband@kritischeaktinaere.de, www.kritischeaktionaere.de Für Interviews stehen Ihnen Markus Dufner und Mitglieder von Ohne Rüstung Leben zur Verfügung.
|
|
|
Pressemitteilung: Weltpremiere mit nachhaltigem Auftritt ETHLETIC Sneakers: Ökologisch, fair – und einen Schritt voraus Engagement, Dynamik, Innovation: Der Faire Handel hat in Deutschland ein weiteres Markenzeichen. ETHLETIC Sneakers sind die weltweit ersten Sport- und Freizeitschuhe, die trendiges Auftreten, soziales Engagement und ökologisches Bewusstsein miteinander verknüpfen. Auf der Naturkautschuk-Sohle tragen sie das FSC-Siegel des Forest Stewardship Council für zertifizierte verantwortliche Waldwirtschaft. Zusätzlich werden sie zu FairTrade-Bedingungen produziert und gehandelt. „Unsere Marke ETHLETIC ist Programm und Verpflichtung zugleich“, so Dr. Martin Kunz, einer der Pioniere des Fairen Handels hierzulande und mit FairDeal Trading Partnership schon heute Anbieter des größten Sortiments an Bällen mit dem TransFair-Siegel. „Die von uns gezahlte FairTrade-Prämie verbessert direkt die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Produzenten auf der Gummiplantage in Sri Lanka und beim Herstellungsbetrieb in Pakistan. Damit setzen wir ein deutliches Zeichen für umwelt- und sozialverträgliches Wirtschaften in benachteiligten Regionen der Dritten Welt.“ Der Rohstoff für die abriebfeste Gummisohle stammt von einer FSC-zertifizierten Kautschuk-Plantage in Sri Lanka und wird zu FairTrade-Kriterien eingekauft. Die Produktion erfolgt in einem der wichtigsten Nähzentren der internationalen Sportartikelindustrie in Pakistan unter Einhaltung international anerkannter Sozialstandards und zu Bedingungen des Fairen Handels. Die trendigen Canvas-Schuhe werden exklusiv im Auftrag der FairDeal Trading Partnership hergestellt und in Deutschland über das Körperbehindertenzentrum Karlshöhe Ludwigsburg (KBZ) vertrieben. So bekommen auch hierzulande benachteiligte Menschen eine bessere Chance. ETHLETIC Sneakers gibt es vom Start weg in verschiedenen Modell-Varianten: Als LoCut flach mit 6-Loch-Schnürung, als HiCut knöchelhoch mit 7-Loch-Schnürung, trendig all black oder im klassischen Design mit weißer Frontkappe. Damit haben sie das Potenzial zum echten Renner, zumal sie bereits bei ihrer Weltpremiere jetzt auf der Kölner Fachmesse SPOGA für reichlich Furore sorgten. Fazit: Diesen Schuh kann man sich getrost anziehen. Erhältlich sind die coolen Fairplay-Trendsetter ab sofort direkt übers Internet (www.ethletic-sneakers.de). Weitere Vertriebswege (darunter auch Weltläden) sind derzeit im Aufbau.
Für Rückfragen und weitere Infos: FairDeal Trading Partnership c/o Medienservice Satzbaustein Luxemburger Str. 124/208 50939 Köln Tel. 0221 / 43 08 24 90 presse@ethletic-sneakers.de www.ethletic-sneakers.de
|
|
|
|
Presseinformation WEED und ECA Watch Österreich Gegner kritisieren Ilisu-Konsortium wegen Falschinformationen 25.08.2006: Österreichische Andritz AG und deutsche Züblin AG wollen weiter an Zerstörungsprojekt in Türkei festhalten
Die Organisationen ECA - Watch Österreich und WEED kritisieren nach dem gestrigen Gesprächstermin von Nichtregierungsorganisationen und dem Ilisu-Konsortium in Wien, dass die betreibende Andritz AG weiter an dem zerstörerischen Staudammprojekt festhalten will. Die Probleme des Projekts sind vollkommen ungelöst. Stattdessen verdrehte das Konsortium in einer Presseaussendung die wirklichen Tatsachen. "Leider setzt das Konsortium seine Linie der Falschinformation und Verzerrung der Tatsachen weiter fort", so Heike Drillisch, Sprecherin der Nichtregierungsorganisation WEED, die sich massiv gegen das Staudammprojekt einsetzt.
ECA-Watch Österreich betont, dass obwohl - laut Angabe des Konsortiums - mit nahezu jedem Betroffenen in der Region in 8.500 Interviews gesprochen wurde, nur vier Prozent der Betroffenen angeben, ausreichend informiert worden zu sein. Insgesamt würden über 50.000 Menschen durch das Projekt ihre Lebensgrundlage verlieren. Nach Fertigstellung werden wahrscheinlich nur noch 420 Menschen am Damm arbeiten können. Pro Person sind gerade einmal elf Stunden im Jahr an Weiterbildungsmaßnahmen für die Vertriebenen vorgesehen. Die Tausenden derzeit hauptsächlich in der Landwirtschaft Tätigen stünden ohne Arbeit da. Über 80 Prozent der Bevölkerung vor Ort sprechen sich deshalb gegen den Staudamm aus und die Proteste nehmen weiterhin zu.
Falsch ist auch die Behauptung des Konsortiums, dass die internationalen Standards eingehalten würden. Wahr ist vielmehr, dass sieben Expertengutachten vorliegen, die nachweisen, dass die internationalen Standards in 32 Punkten missachtet wurden. Unter diesen Gutachten befindet sich auch eines von Dr. Michael Cernea, dem weltweit bekanntesten Gutachter zu Umsiedlungsprojekten, der auch an der Entwicklung der internationalen Standards der Weltbank und der OECD mitgearbeitet hat. "Daher wird auch eine Exporthaftung seitens der österreichischen und deutschen Bundesregierung nicht erteilt werden können. Diese haben die Einhaltung der Standards zu einer Voraussetzung erklärt", glaubt WEED-Sprecherin Drillisch und warnt davor, dass die Genehmigung einer solchen Haftung das Risiko von den beteiligten Unternehmen auf die deutschen Steuerzahler abwälzen würde.
Ebenfalls falsch ist laut ECA die Behauptung des Konsortiums, dass die historisch bedeutsame Stadt "Hasankeyf" im Zerfall begriffen wäre. Die Stadt hat 7.000 Jahre überdauert. Ohne ihre Überflutung könnten Erhaltungsmaßnahmen mit einem Bruchteil der Kosten realisiert werden. Im geplanten "Kulturpark" werden hingegen mit den 100 Millionen Dollar nur einzelne Kulturgüter gerettet. Die gesamte Region protestiert dagegen, denn die lebendige Stadt wird dadurch in ein totes Museum verwandelt. Alle Menschen müssen die Stadt verlassen, denn ihre Häuser werden restlos überflutet. Auch die Aussage, es käme zu Neuinvestitionen in Infrastruktur und Entwicklung sind falsch. Die enormen Kosten von 800 Millionen Dollar entstehen durch die Zerstörung von Hunderten Häusern und der Vernichtung von 200 km2 fruchtbarer Ackerfläche (Kosten: 600 Millionen Dollar), sowie der Überschwemmung von Infrastruktur (Kosten: 200 Millionen Dollar) in der Region. Hierbei von Strukturhilfe zu sprechen, ist zynisch. Trotz hoher Kosten sind die Zwangsenteignungen fahrlässig schlecht geplant. Die Landtitel tausender Menschen sind ungeklärt, sie stehen damit vor dem Nichts.
Die Gegner des Projekts haben zudem nachgewiesen, dass sich nicht - wie fälschlich behauptet - die Wassermenge erhöhen, die Wasserqualität verbessern und sich dadurch Vorteile für den Irak und Syrien ergeben würden. Breuss von ECA-Watch Österreich weist weiters ausdrücklich darauf hin, dass der Staudamm energiepolitisch völlig unnotwendig ist. Allein mit der Reparatur der veralteten türkischen Stromnetze könnte mehr Energie eingespart werden als drei Ilisu-Staudämme an Strom produzieren würden. ECA Watch und WEED fordern daher den sofortigen Austritt der österreichischen Andritz AG und der deutschen Züblin AG aus dem Staudamm-Projekt. Eine Risikoabwälzung auf die österreichischen und deutschen Steuerzahler ist unverantwortlich. Von den Regierungen Österreichischs und Deutschlands erwarten die Gegner daher, dass keine Bürgschaft erteilt wird.
Weitere Informationen: Nonno Breuss, ECA Watch Österreich, tel. ++43 - 650-5863912, email: eca-watch@gmx.at Heike Drillisch, WEED, Tel. ++49 - 177 - 345 26 11, heike.drillisch@weed-online.org
|
|
|
Presseinformation des Evangelischen Entwicklungsdienstes (EED) Tagung zu Schuldenerlass für Osteuropa und Zentralasien NGOs bereiten Zusammenarbeit beim G8-Gipfel in St. Petersburg vor
(Bonn, 23. März 2006). Gemeinsam mit der Ökumenischen Akademie Prag veranstaltet der EED am Wochenende eine Tagung zur Verschuldung Osteuropas und Zentralasiens. An der Konsultation in Prag nehmen EED-Partner und Nichtregierungsorganisationen aus 12 Ländern teil, darunter Armenien, Georgien, Serbien und Montenegro, Kirgisien und Tadschikistan. Ein zentrales Anliegen der Tagung ist die Vorbereitung der Zusammenarbeit beim G8-Gipfel in St. Petersburg im Juli dieses Jahres. Präsident Putin hatte erklärt, dass die Entschuldung Osteuropas und Zentralasiens beim G8-Treffen diskutiert werde. Bis heute nimmt Europa die Auslandsverschuldung als Problem der Entwicklungsländer auf der Südhalbkugel wahr. "Osteuropäische und zentralasiatische Staaten gelten im Globalisierungswettbewerb als Konkurrenten mit hohen Wachstumsraten", meint Peter Lanzet, EED-Experte für Entschuldungsfragen. "Doch in Kirgisien, Moldawien und Tadschikistan muss die Hälfte der Bevölkerung mit etwa zwei Dollar pro Tag auskommen. In diesen Ländern zahlen die Armen für die wachsende Verschuldung im Ausland". Die Tagung in Prag soll Nichtregierungsorganisationen und Kirchen in den betroffenen Ländern ermutigen, ihre Regierungen zu weit reichenden Entschuldungsforderungen zu bewegen. Eine EED- Studie zur Auslandsverschuldung von elf osteuropäischen und zentralasiatischen Ländern zeigt, dass die Verschuldung in acht der Staaten ein kritisches Niveau erreicht bzw. überschritten hat. Hierzu gehören Bulgarien, Kroatien, Serbien & Montenegro, Kirgisien, Moldawien und Tadschikistan. „Diese Länder sind so hoch verschuldet, dass die Schuldendienste die soziale Entwicklung und die Bekämpfung der Armut erheblich gefährden“, so Lanzet. „Internationaler Währungsfonds und Weltbank haben sich bisher für Teilentschuldungen in Kirgisien und Tadschikistan entschieden. Doch das genügt nicht. Auch in den anderen Ländern muss die Entschuldung dringend vorankommen.“ Informationen und Interviews: Peter Lanzet, peter.lanzet@eed.de, Tel. +49-170-8131 191 oder 0228-81012300 (Sekr.) Die englischsprachige EED-Studie "Sovereign Debt in CEE and CIS countries" können Sie bei Ruth Irlen bestellen (ruth.irlen@eed.de).
Der EED ist ein Entwicklungswerk der evangelischen Kirchen in Deutschland. In über 80 Ländern der Welt fördert der EED Entwicklungsprogramme, die sich für den Aufbau gerechter Gesellschaften einsetzen. Partner des EED sind Kirchen, ökumenische Organisationen und Nichtregierungsorganisationen in Afrika, Asien, Lateinamerika und Südosteuropa.
Kontakt für Ihre Rückfragen: Birte Asja Detjen, Pressereferentin Evangelischer Entwicklungsdienst e.V. (EED) Ulrich-von-Hassell-Str. 76, D-53123 Bonn Tel. ++228-8101-2503, Fax. ++228-8101-160 email: presse@eed.de, Website: www.eed.de
|
|
 |
 |
 |
|
NORSA-Presseservice
|
|
|
Pressemitteilung veröffentlichen Möchten Sie Ihre Pressemitteilung bei NORSA veröffentlichen? Mailen Sie einfach an info@norsa.net. Ein kostenloser Service!
Pressemitteilung an die Medien versenden Über den NORSA-Medien-Verteiler erreicht Ihre Mitteilung Zeitungen, Fachzeitschriften und Online-Medien (kostenpflichtig).
Pressemitteilung verfassen Auf Wunsch verfasst die NORSA-Redaktion Ihre Pressemitteilung. Bitte fragen Sie nach: Tel. 0221/94176-97 oder mailen Sie an info@norsa.net.
|
|